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Telemarkerinnen und Telemarker im Skiklub Stillachtal

Damals...

...entwickelte der Norweger Sondre Auerson Norheim in seiner norwegischen Heimat 1860 eine neue Technik, den Telemarkschwung.  Diese Technik erlaubt Richtungsänderungen nach Sprüngen und Landungen.

Die Technik Norheims verbreitete sich damals rasch und mit großem Erfolg in den angrenzenden Ländern. Leider aber nur für kurze Zeit.

Heute...

...wird ein alter Schwung wieder jung. Erst in den 70ger Jahren wurde die „Norwegertechnik“, wie sie nur in Skandinavien erhalten geblieben ist, von Amerikanern neu entdeckt und wieder belebt.

Seit dieser „Neuentdeckung“ in Amerika erfreut sich diese für die meisten Wintersportler seltsam anmutende und, wie viele fälschlich vermuten, anstrengende Technik immer größerer Beliebtheit.

Durch die Wiedergeburt des Telemarkens wurde diese Technik dynamischer und der Stil optisch aggressiver. So fand der Telemarkschwung auch wieder nach Mitteleuropa zurück und belebt seit einigen Jahren die Wintersportszene in den Alpen.

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Bilder: © Flori Veit

Und auch im Stillachtal...

...haben sich einige, derzeit noch wenige, Enthusiasten, der alten Technik neu verschrieben. Die Alpinski wurden in die Ecke verbannt, mit neuer Ausrüstung und viel Schweiß die Telemarktechnik trainiert und verbessert.

Jeder kann seinen wintersportlichen Lastern im Skiklub Stillachtal nach Lust und Laune freien Lauf lassen.

Bei der Klubmeisterschaft 2009 am Fellhorn sind erstmals vier Telemarker/innen in einem bunt gemischten Teilnehmerfeld aus jung und alt an den Start gegangen. Das Miteinander und der Spaß sind wie immer im Klub nicht zu kurz gekommen.

(Von: Flori Veit Nov. 2009)

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Bilder:© Flori Veit